Sichtbar werden als Coach - Peter Koshorst in Stuttgart 

In den neuen Räumlichkeiten des ICF Chapter Stuttgart stellte Peter Koshorst das Konzept der Akademie vor. Die engpasskonzentrierte Strategie (ES) bietet schon seit 45 Jahren für Unternehmen jeder Art eine einzigartige Möglichkeit, sich mit individuellen Leistungen und Produkten einen besonderen Markt zu erschließen.

Im Gegensatz zu der Strategie "Geiz ist geil" regt ES an, die Möglichkeiten in einem konzentrierten Markt auszuloten und andere (= höhere) Preise für seine speziellen Produkte und Dienstleistungen zu verlangen.

Basierend auf dem persönlichen Motto, das jeder zu Beginn der Veranstaltung spontan aufgeschrieben hatte (z.B. Der frühe Vogel kann mich mal…), haben die Teilnehmer ihre persönlichen Motiven und Stärken herausgearbeitet.

In Dreier-Gruppen wurde dann das persönliche Produkt und die Zielgruppe vertiefend erarbeitet.

Insgesamt waren 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert von der klar strukturierten Vorgehensweise der EKS. Natürlich ist so ein Abend über zwei ein halb Stunden Programm ein erster Einstieg und deshalb nicht mit einer sorgsam gemachten fundierten Strategieentwicklung zu vergleichen.

Die Teilnehmer/innen haben sehr viele neue Gedanken und Anregungen mit nach Hause genommen: Die Umsetzung der ES ist eine Herausforderung: Ich soll ein Produkt entwickeln, das (noch) keiner anbietet hat - für einen sehr kleinen Markt, um hier optimale Preise zu erzielen. Auf den ersten Blick hört sich das zwar sehr kompliziert an, wird aber umso einfacher, je mehr man sich auf sein Können, seine Expertise und seine Spezialisierung kümmert und konzentriert.

Es gab viele lebhafte Diskussionen und Gespräche. Die neue Lokation und das neue Konzept des Abends wurde von vielen Teilnehmer/innen begeistert aufgenommen und angenommen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Termin am 21. März zum Thema 'Future - COACHING' mit Wolfgang Steger, MCC, aus Österreich.

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2015-001  Was können Sie von einem „Executive Coach“ erwarten? 

Der Begriff kommt aus den USA: „Executive Coach“ ist die dortige Bezeichnung eines Coaches  für „Executives“, also für unternehmerisch verantwortliche Führungskräfte und Entscheider der  oberen Ebenen in Betrieben. Professionelle Coaching-Kompetenz erwarten Sie natürlich, so wie bei allen anderen Vertretern  unserer Zunft ebenfalls. Unterstellen wir, dass  diese bei dem Coach Ihrer Wahl gegeben sei –  dann hat dieser aber darüber hinaus auch „businessacumen“, wie in den USA gesagt wird,  vorzuweisen; ein nicht leicht zu übersetzender Begriff, der sinngemäß „ökonomisches Denken  und Verständnis“ und dessen Wertebasis bezeichnet.  Und damit stehen Sie gegebenenfalls vor einer Schwierigkeit: Viel zu viele Vertreter unserer  noch relativ jungen Profession haben wenig bis  keine Vorstellung, wie es in einem Betrieb zu- geht und mit welchem Druck, mit welchen Sorgen,  mit welcher Last sich Entscheidungsträger in ihrer harten und einsamen Position herumschlagen. – welche spezifischen Enttäuschungen (z.B.  durch Vertrauensmissbrauch von anderen) diese zu  verarbeiten haben und welche Einstellung zu  Menschen daraus entstehen kann.  Und was noch bedeutsamer ist: (zu) viele Coaches lehnen die Wertebasis der Arbeitswelt explizit  ab (dies gilt sowohl für Deutschland wie auch für die USA).  So werden Sie bei manchen Coaches ein anderes Werteverständnis feststellen; eine Kombination  von emanzipatorischen Idealen, diffusen Humanitätsvorstellungen und eine Ablehnung von  (Höchst-) Leistungsanforderungen.  Lassen Sie sich von Ihrem Coach sein Selbst- und  Werteverständnis erklären und achten Sie  dabei auf Transparenz und Nachvollziehbarkeit.